HERZLICH WILLKOMMEN

Frau MLaw Sara Behrend, Advokatin, neu ab 01. Oktober  2017

Frau Behrend beginnt ab 01. Oktober eine Zusammenarbeit bei SORE LEGAL AG und wird unsere Klienten vor allem forensisch begleiten. Sie war bisher in einer Wirtschaftskanzlei im Versicherungs- und Vertragsrecht tätig und wird unsere Klienten auf ebendiesen Rechtsgebieten und zudem  auch im Familien- und Arbeitsrecht betreuen.

Neu bei uns Frau Valentina Vigezzi Colombo, Rechtsanwältin

Frau Vigezzi Colombo ist als Generalsekretärin des Mieterverbands Tessin eine ausgewiesene Mietrechtsspezialistin. Sie war als Rechtsanwältin vor Tessiner Gerichten in zivilrechtlichen und strafrechtlichen Angelegenheiten tätig. Künftig wird sie unsere Klienten in allen Bereichen des Zivilrechts beraten und vertreten.

Frau Silvia Schneider, Advokatin und Mediatorin

Wir freuen uns, Ihnen hiermit die Zusammenarbeit mit Frau Silvia Schneider, Advokatin und Mediatorin SGO, bekanntzugeben. Frau Schneider ist auf das Familienrecht und das Arbeitsrecht spezialisiert und kann auf eine langjährige erfolgreiche anwaltliche Tätigkeit in diesen Rechtsgebieten zurückblicken. Sie wird ab Februar 2017 die Klienten von SORE gerichtlich und aussergerichtlich in diesen Rechtsgebieten vertreten.

 

 

Unser Angebot

 

Wir engagieren uns hauptsächlich für die Durchsetzung von familienrechtlichen und arbeitsrechtlichen Ansprüchen.

 

Als Team kümmern wir uns auch um die Anliegen von Anspruchsberechtigten und Geschädigten, denen durch Dritte Schaden zugefügt worden ist. Wir haben das Ziel, frei von jeglicher Bindung unseren Klientinnen und Klienten rechtlich zu beraten, für erlittenen Schaden Ersatz zu verschaffen und ihnen zu ihrem Recht zu verhelfen.

 

Wir zeichnen uns aus durch persönliche und engagierte Interessenwahrung und begleiten Sie durch:

  • Rechtsberatung und Rechtsvertretung
  • Beratungsmandate
  • Mediation und Schlichtung nach Art. 213, 214 und 297 ZPO
  • insbesondere Mediationen betreffend Scheidungen auf gemeinsames Begehren nach Art. 111 ZGB
  • Vertretung gegenüber Privaten und Behörden
  • Flexible Beratungszeiten
  • Beratung am Telefon oder bei uns im Büro
  • Beratung in verschiedenen Sprachen (D, I, F, E)

  

Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Anliegen konkret umsetzen können.

 

Unsere Beratungsstelle ist ein Kompetenzzentrum für einfache und kompliziertere Anfragen im Rechtsbereich. Unser Team setzt sich für Ihre Probleme ein und sorgt sich um eine nachhaltige Lösung. Ihre Interessen stehen bei uns an erster Stelle. Auf Wunsch hin vertreten wir Sie auch gerne gegenüber Dritten sowie vor Behörden und engagieren uns für die Durchsetzung Ihrer Interessen. Dabei dürfen Sie sich auf absolute Diskretion verlassen.

 

Wir freuen uns, Sie beraten zu dürfen.

 

 

 

Unser Angebot

 

Wir engagieren uns hauptsächlich für die Durchsetzung von familienrechtlichen und arbeitsrechtlichen Ansprüchen.

 

Als Team kümmern wir uns auch um die Anliegen von Anspruchsberechtigten und Geschädigten, denen durch Dritte Schaden zugefügt worden ist. Wir haben das Ziel, frei von jeglicher Bindung unseren Klientinnen und Klienten rechtlich zu beraten, für erlittenen Schaden Ersatz zu verschaffen und ihnen zu ihrem Recht zu verhelfen.

 

Wir zeichnen uns aus durch persönliche und engagierte Interessenwahrung und begleiten Sie durch:

  • Rechtsberatung und Rechtsvertretung
  • Beratungsmandate
  • Mediation und Schlichtung nach Art. 213, 214 und 297 ZPO
  • insbesondere Mediationen betreffend Scheidungen auf gemeinsames Begehren nach Art. 111 ZGB
  • Vertretung gegenüber Privaten und Behörden
  • Flexible Beratungszeiten
  • Beratung am Telefon oder bei uns im Büro
  • Beratung in verschiedenen Sprachen (D, I, F, E)

  

Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Anliegen konkret umsetzen können.

 

Unsere Beratungsstelle ist ein Kompetenzzentrum für einfache und kompliziertere Anfragen im Rechtsbereich. Unser Team setzt sich für Ihre Probleme ein und sorgt sich um eine nachhaltige Lösung. Ihre Interessen stehen bei uns an erster Stelle. Auf Wunsch hin vertreten wir Sie auch gerne gegenüber Dritten sowie vor Behörden und engagieren uns für die Durchsetzung Ihrer Interessen. Dabei dürfen Sie sich auf absolute Diskretion verlassen.

 

Wir freuen uns, Sie beraten zu dürfen.

 

 

Rufen Sie uns unter 061 272 00 04 oder  füllen Sie gleich untenstehendes Formular aus und schildern Sie uns Ihr Anliegen:

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

***News*** Arbeitsrecht: Kündigung, Nachschieben von Gründen

OR 337

B war für die A AG als Chief Operating Officer (COO) tätig. Nach ca. 17 Monaten kündigte B das Arbeitsverhältnis ordentlich. Einen Monat später entliess ihn die A AG fristlos.

Das Bundesgericht hatte zu beurteilen, ob vor und nach der fristlosen Kündigung bekannt gewordene Gründe für eine fristlose Kündigung ausreichend und das Nachschieben eines weiteren Grundes zulässig war. Dabei ergab sich, dass der e-mail-Vorfall für sich alleine nicht für eine fristlose Kündigung genügte und, dass der Kündigungsgrund der entwendeten Festplatte zwar vor der Kündigung bekannt war, aber in der Kündigungsbegründung nicht genannt wurde. Gemäss Bundesgericht können als Kündigungsgründe nur Umstände nachgeschoben werden, die sich vor der fristlosen Kündigung abspielten und im Zeitpunkt der fristlosen Kündigung weder bekannt waren noch bekannt sein konnten. Entscheidend sei sodann, ob der nachgeschobene Grund einen hinreichenden Vertrauensverlust hätte bewirken können.

Die A AG vermochte den hinreichenden Vertrauensverlust nicht plausibel zu machen. Mit ihrer weitgehend appellatorischen Kritik drang sie somit nicht durch.

 

Quelle: BGE 4A_109/2016 (11.08.2016) http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?

*** NEWS automatischer Datenaustausch zwischen den Staaten in Steuerangelegenheiten ***

Die EU-Finanzminister haben im Dezember 2015 den Vertrag mit der Schweiz zum automatischen Austausch von Finanzkundeninformationen (AIA) definitiv gutgeheissen. Die Schweiz dürfte wie vorgesehen Anfang 2018 mit Daten für 2017 loslegen können. Schon seit 2014 in Kraft ist das Fatca-Gesetz, mit dem sich die Schweiz von Washington automatische Datenlieferungen in die USA aufzwingen lassen muss.

 

Datenaustausch ab 2018

Für den AIA mit anderen Ländern braucht es aber zusätzlich noch konkrete Abkommen. Unterzeichnet hat Bern derzeit Abkommen mit Australien und der EU, Verträge mit weiteren Ländern dürften folgen. Somit wird die Schweiz voraussichtlich ab 2018 einmal jährlich mindestens bei Kunden von Schweizer Finanzinstituten aus den EU-Ländern und Australien unter anderem Namen, Zinserträge, Dividendenerträge, Verkaufserlöse auf Finanzvermögen sowie Kontoguthaben in die Herkunftsländer der Betroffenen liefern. Eine Datenflut ist zu erwarten. Im Gegenzug wird die Eidgenössische Steuerverwaltung entsprechende Daten über Schweizer Steuerpflichtige aus den Partnerländern erhalten und die Daten an die kantonalen Veranlagungsbehörden weiterleiten.

 

Brücken in die Legalisierung

Das Schweizer Anliegen, dass betroffene Steuersünder eine «Brücke in die Legalisierung» ihrer Gelder erhalten sollten, erscheint einigermassen erfüllt zu sein. Die anonyme Abgeltungssteuer hatte zwar nur ein kurzes und geografisch auf Grossbritannien und Österreich beschränktes Leben, doch in den wichtigsten anderen EU-Märkten und in den USA gibt es wenigstens «freiwillige Selbstanzeigemöglichkeiten» zu (aus Sicht der Betroffenen) akzeptablen Kosten. Dies gilt etwa für Deutschland, Italien, Frankreich (mit Abstrichen), Spanien und skandinavische Länder.

 

Selbstanzeigen seit 2010

Für Schweizer Steuerpflichtige mit schwarzen Konti im Ausland (auch das gibt es) existiert derweil schon seit längerer Zeit ein nicht allzu schmerzhafter Weg der Legalisierung. Seit 2010 ist eine erstmalige Selbstanzeige straflos möglich, wobei für zehn Jahre Nachsteuern inklusive Verzugszinsen anfallen. Bisher haben Steuersünder unter diesem Regime gut 13 Mrd. Fr. offengelegt – was knapp 1% der deklarierten Reinvermögen in der Schweiz ausmacht. Die Dunkelziffer dürfte noch deutlich höher sein, auch wenn das naturgemäss keiner genau sagen kann. Glaubt man dem ehemaligen Datendieb der Bank Julius Bär, dem Deutschen Lutz Otte, wird der AIA für die Schweiz allein schon wegen vieler unversteuerter helvetischer Vermögen in Deutschland «zur sprudelnden Geldquelle». Man wartet gespannt.

 

Rückwirkung

Selten diskutiert wird im Kontext des AIA über die Möglichkeit einer längeren Rückwirkung. Erhält ein Staat künftig AIA-Daten und reichen diese für eine Neuveranlagung nicht aus, kann er im Rahmen der regulären Steueramtshilfe beim Partnerland ein Gesuch um zusätzliche Informationen stellen. Diese Gesuche können gemäss den massgebenden Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) Vorfälle umfassen, die typischerweise bis zum Inkrafttreten oder gar bis zur Unterzeichnung des entsprechenden DBA zurückreichen.

 

Die Schweiz hat bisher gut 50 DBA gemäss jüngstem OECD-Standard unterzeichnet, davon sind 46 in Kraft. Viele dieser DBA traten 2011 bis 2014 in Kraft. Das heisst, dass künftig Staaten in vielen Fällen beruhend auf AIA-Daten Amtshilfegesuche für Informationen stellen können, die noch drei bis sieben Jahre zurückreichen. Das gilt auch für die Schweiz. Der geplante AIA-Gesetzesrahmen umfasst auch einen Passus, wonach künftig Schweizer Behörden aufgrund erhaltener AIA-Daten zusätzliche Amtshilfeanfragen ans Ausland stellen können. In Sachen Rückwirkung werden dabei laut Bundesangaben ebenfalls die erwähnten Regeln der massgebenden DBA gelten.

 

Eine ausdrückliche Rückwirkungsklausel enthält derweil die OECD/Europarats-Konvention zur Steueramtshilfe, welche voraussichtlich Anfang 2017 in Kraft tritt. Bisher haben rund 90 Staaten einschliesslich der Schweiz die Konvention unterzeichnet.

In Sachen Steueramtshilfe auf Anfrage ist dieses Abkommen für jene Länderpaare massgebend, die noch kein DBA nach OECD-Standards haben. Gemäss der Konvention werden in Fällen, welche im anfragenden Staat strafrechtlich relevant sind (in der Schweiz trifft dies auf Steuerbetrug zu), auch Anfragen für weit zurückliegende Perioden möglich. Staaten können allerdings die Rückwirkung auf drei Jahre beschränken, was die Schweiz getan hat. Damit dürften unter diesem Titel Anfragen für steuerstrafrechtliche Vorfälle bis Anfang 2014 zurück möglich sein.